Landwirtschaftlicher Hauptverein für Ostfriesland e.V.

Vögel in Ostfriesland: Nordische Gastvögel und Wiesenbrüter

Gans weit weg

Gans weit weg geht so manch einem Landwirt durch den Kopf. Jedes Jahr wieder fallen hunderttausende von Gänsen über die Wiesen und Ackerflächen her und hinterlassen ein Feld der Verwüstung.

Die Notwendigkeit des Schutzes von einigen Gänsearten und das Anbieten von Überwinterungsplätzen wird von den betroffenen Landwirten durchaus eingesehen. Angesichts der Schäden, auf denen sie nach dem "Einfall" sitzenbleiben, die in die Zehntausende Euro gehen, sinkt die Bereitschaft die Flächen mit den Gänsen zu teilen. 

Siehe auch:

Die Gänseproblematik in den Niederlanden

23. Wadden Sea Forum

 

Das NLWKN hat zwei Gutachten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zur Auswirkung nordischer Gastvögel auf landwirtschaftliche Nutzflächen veröffentlicht.

 

Link zu den pdf-Dateien:

Abschlussbericht: Neubewertung der Auswirkungen der Gänserast auf landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen im Vogelschutzgebiet V 06 "Rheiderland" (ca. 2,4 MB)

Abschlussbericht: Ermittlung und Bewertung der Auswirkungen von Rastspitzen der nordischen Gastvögel auf Ackerflächen in der Krummhörn und Westermarsch (ca. 1,3 MB)

 

Die Arbeitsgruppe "Goose management" des Wadden Sea Forums hat ebenfalls ihren Bericht über die Gänseentwicklung in den Niederlanden, Deutschland und Dänemark veröffentlicht. Dieser Bericht soll im Februar 2014 auf der trilateralen Wattenmeerkonferenz in Dänemark vorgestellt werden.

Den Bericht und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Wadden Sea Forums (Goose report).

 

 

Pilotprojekt "Rastspitzen"

 

Für das Rastspitzenprojekt ist die Meldung von rastenden Gänsen und den Schäden elementar. Wichtig ist für die betroffenen Bewirtschafter von Ackerflächen in den VS-Gebieten V 03 Westermarsch, V 04 Krummhörn, V 06 Rheiderland, V 09 Ostfriesiche Meere, V 10 Emsmarsch von Leer bis Emden sowie V 63 Ostfriesische Seemarschen von Norden bis Esens, dass das Auftreten von Gänsen innerhalb der Förderkulissen möglichst schnell und zeitnah bei der LWK in Aurich gemeldet wird. Ansprechpartner ist Keno Arends, der die Meldungen unter der E-Mail-Adresse keno.arends@lwk-niedersachsen.de oder per Fax unter 04941-92 11 51 entgegennimmt.

Sofern genügend Gelder zur Verfügung stehen, können laut NLWKN auch Ackerflächen außerhalb der Förderkulissen und ohne das Vorliegen eines Vertrages bezuschusst werden. Vorsorglich sollten Sie den Gänsebefall also auch melden, wenn Sie nicht am Vertragsnaturschutz teilnehmen.

Datenblatt für Gänsezählung (pdf-Datei zum Download)

Forderungen des Vereins "Gänsemarsch e.V." zum Vertragsnaturschutz "Nordische Gastvögel"

 

Der geplante Vertragsnaturschutz "Nordische Gastvögel" sorgt für Unmut im Verein "Gänsemarsch e. V.". Lesen Sie mehr...

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