Landwirtschaftlicher Hauptverein für Ostfriesland e.V.

11.01.2019

Landvolk - INFO Pflanze

Terminmärkte aktuell

 

 

 

21.12.18

11.01.19

Mais (€/t)

 

Euro-
next:

März 19

179,8

180,8

Juni 19

-

184,0

 

Weizen (€/t)

 

Euro-
next:

März 19

206,5

204,0

Mai 19

207,8

205,0

 

Sept 19

191,0

188,3

 

 

 

 

 

CBOT:

März 19

167,4

165,4

Mai 19

169,9

167,2

 

Juli 19

172,1

168,5

 

Erdöl ($/barrel)

 

 

WTI

45,67

53,06

 

Brent

54,11

62,15

Euro/Dollar (1 Euro = …… Dollar)

 

 

 

1,1425

1,1519

Sojaschrot (€/t)

 

CBOT:

März 19

301,9

305,7

Mai 19

304,9

309,3

 

Dez 19

-

316,4

 

Verarbeitungskartoffeln (€/dt)

 

Eurex

 

 

 

April 19             

31,0

32,8

 

 

 

 

 

Raps (€/t)

 

Euro-
next:

Feb 19

364,5

366,8

Mai 19

365,5

367,3

 

Aug 19

363,3

364,3

 

 

CBOT=Terminbörse Chicago, Euronext=Terminbörse Paris, Eurex=Terminbörse Frankfurt


Terminmarkt: Erdöl vom Jahrestief erholt


Getreidemärkte

Am Brotgetreidemarkt ist es noch ruhig mit stabilen Kassapreisen. Alte Hoffnungen auf Exporte bestehen weiter.

Die Mischfutterindustrie dürfte Mitte Februar auf Versorgungslücken stoßen. Es gib dicke Fragezeichen hinter den frei handelbaren Inlandsmengen. Denn vor der Ernte wurden noch viele Kontrakte geschlossen, die Erntemengen waren insgesamt deutlich rückläufig und der Eigenbedarf der Höfe ist stark angestiegen. Importbedarf?     

 

Ölsaaten

Die Sojabohnen sind am US-Terminmarkt zuletzt unter Schwankungen etwas gestiegen. Die Trockenheit in Brasilien und ein erwarteter Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen USA und China werden als Gründe dafür angeführt. Doch wie die nächste Grafik zeigt, ist der Sojapreis längerfristig gesehen völlig am Boden. Man kann allenfalls von einem Hoffnungsschimmer sprechen, die Talsohle des Preises zu verlassen.

Auch der Rapspreis hat sich in Paris leicht verbessert. Angesichts der knappen Versorgung ist das allerdings wenig. In vielen Mitgliedstaaten ist der Raps fast ausverkauft, in Deutschland schätzungsweise zu 65 %. Auch die Versorgung über Importe könnte 2019 kritisch werden, weil Australien als wichtiger Exporteur ebenfalls bereits aus seinen Vorräten schöpfen muss. Man darf wirklich fragen, woher die EU den benötigten Raps zukünftig eigentlich nehmen will, wenn die eigene Erzeugungsbasis derartig schrumpft. Bereits heute wird mehr als die Hälfte der Verarbeitung durch Importe gedeckt. Kommen wir dann wieder zu der viel kritisierten Sojawirtschaft mit weniger heimischem Eiweißfutter?

 

Kartoffelpreise im Aufwind

Die AMI berichtet über einen Kartoffelpreisaufschlag der Reka (Rheinland) für gute Speisekartoffelqualitäten aus dem Kühlhaus von 5,00 EUR/dt. Dem folgten die Preise in anderen Regionen im Verlauf der Woche höchstens nur zögerlich. Das wird nach Meinung der AMI aber nicht so bleiben. Gute Qualitäten sind sehr knapp und Abpacker kämpfen um höhere Preise für Kleingebinde. Diese könnten in der dritten Monatsdekade eintreten, so dass dann auch verbreitet höhere Erzeugerpreise möglich wären. Bei Pommes frites Rohstoff ist die Tendenz ebenfalls sehr fest und der Terminmarkt erreichte einen neuen Saisonhöchststand.

 

Die Produktinfos können Sie auch direkt beim Landesverband unter www.landvolk.net/Mitglieder/Produktinfos abrufen. Sie benötigen dafür lediglich Ihre Mitgliedsnummer, die Sie z. B. auf Ihrer Mitgliedskarte finden.

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